Ihr Recht als Kunde

Haftung der Banken für Falschberatung

Risiko-Investments können zur Haftung der Banken wegen falscher Beratung und wegen Verletzung der Sorgfaltspflicht bei risikoreicher Anlage von Fremdgeldern führen!

Teilweise haben Banken Kundengelder in ausländische, weitgehend unbekannte und intransparente Wertpapiere sog. toxische Wertpapiere investiert, die mit faulen Immobilienkrediten insbesondere am US-Hypothenmarkt, Studentenkrediten, Kreditkartenkrediten und anderen wertlosen oder fast wertlosen Sicherheiten hinterlegt sind –  sog. strukturierte Anleihen.

Hier stellt sich die Frage der Haftung der Banken wegen Falschberatung oder gar der persönlichen Haftung von Topmanagern der betroffenen Banken wegen Untreue. Diese hätten zumindest wissen müssen, dass die Zweckgesellschaften, die solche undurchsichtigen und damit riskanten Wertpapiere ausgaben, dafür nicht haften. Oft seien die bis zu 500 Seiten langen Verträge für derartig komplexe Wertpapiere nicht einmal richtig gelesen worden. Vielmehr wurde oft unbesehen in weitgehend unbekannte Wertpapiere mit überhöhtem Risiko investiert.

Die Schwerpunktstaatsanwaltschaft Stuttgart ist der Meinung, dass man bei derartigen Pflichtverletzungen sehr schnell im Bereich der Untreue angelangt sein könne.

Juristen erwarten eine Klagewelle gegen Banken und Banker!