Rechtsanwaltsgebühren

Rechtsanwaltsgebühren

Die Gebühren der Anwälte unterliegen in Deutschland dem Gesetz – dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG).

Auf Grundlage des Streitwertes (auch Gegenstandswert) werden die Rechtsanwaltsgebühren nach dem RVG berechnet. Der Stereitwert ist der Wert dessen, worüber gestritten wird. Geht es um eine bestimmte Geldsumme, ist diese der Streitwert. Geht es dagegen um nicht bezifferte Werte, muss der Streitwert ermittelt oder sogar geschätzt werden.

Anstatt der gesetzlichen Gebühren kann eine Vergütungsvereinbarung (Honorarvereinbarung) zwischen Mandant und Rechtsanwalt getroffen werden. In diesem Fall wird nach Zeitaufwand und Stundensatz abgerechnet. Der Rechnungsbetrag kann – je nach Zeitaufwand – über oder unter dem Wert der gesetzlichen Gebühren liegen.
Die üblichen Stundensätze bewegen sich zwischen 100 EUR und 220 EUR.