Abmahnung im Urheberrecht

Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung – Filesharing

Die Abmahnungen durch Rechteinhaber aus der Musik- und Filmbranche nehmen seit mittlerweile mehreren Jahren erschreckende Ausmaße an.

Insbesondere Up- bzw. Downloads von Musiktiteln, Filmen, Spielen und ähnlichem mittels sog. p2p-Netzwerke (auch Filesharing-Systeme genannt) werden agressiv von den Rechteinhabern und den entsprechend beauftragten Anwaltskanzleien verfolgt.
Diese Tauschprogramme (z.B. eDonkey, eMule, KaZaa, Bittorrent usw.) sind an sich nicht illegal. Eine mögliche Urhebererchtsverletzung steht jedoch im Raum, sobald urhebererchtlich geschützte Dateien zum Tausch angeboten werden.

Die abgemahnten Tauschbörsennutzer werden in der Regel zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung sowie zur Zahlung von Schadenersatz und Anwaltskosten aufgefordet.

Auf eine solche Abmahnung sollte in jedem Fall angemessen reagiert werden. Ansonsten gehen Sie das Risiko ein, auf Unterlassung verklagt zu werden.

In diesem Zusammenhang warnen wir auch vor den an verschiedenen Stellen kursierenden modifizierten Unterlassungserklärungen aus dem Internet. Diese Unterlassungserklärungen sind für den Abgemahnten in einigen Punkten nicht vorteilhaft. Es kommt ganz entscheidend auf den einzelnen Fall an, inwieweit eine Unterlassungserklärung abgeändert, vielleicht sogar erweitert werden sollte.
Es liegt auf der Hand, dass eine vorgefertigte Unterlassungserklärung aus dem Internet diese Feinheiten nicht berücksichtigen kann.

Vor dem Hintergrund, dass eine abgegebene Unterlassungserklärung den Erklärenden 30 Jahre lang verpflichtet und die Streitwerte in solchen Filesharing-Fällen empfindlich hoch sein können, sollten Sie auf qualifizierte anwaltliche Beratung nicht verzichten.

Sprechen Sie uns an – wir geben Ihnen gerne schon telefonisch Auskunft über die zu erwartenden Kosten.