Diebstahlversicherung zahlt nicht? – erfahrener Rechtsanwalt hilft!

Entscheidend oft:Wer muss was beweisen!

Für den Versicherten stellt sich nach einem Diebstahl häufig die Frage, ob und wie er der Versicherung beweisen kann, dass die versicherte Sache z. B. das Auto tatsächlich gestohlen wurde. Die Versicherung ihrerseits behauptet, der Diebstahl sei nur vorgetäuscht und will den Schaden nicht bezahlen.

Die Rechtsprechung wendet für diese Fälle eine zweistufige Beweiserleichterung an. In einem ersten Schritt muss der Versicherungsnehmer lediglich den Sachverhalt beweisen, der nach der Lebenserfahrung mit hinreichender Wahrscheinlichkeit das äußere Bild eines Versicherungsfalles erschließen lässt.

Als zweite Stufe muss der Versicherer dann Tatsachen beweisen, die eine erhebliche Wahrscheinlichkeit dafür begründen, dass der Versicherungsfall vorgetäuscht ist. Kann er dies nicht, muss er den Schaden regulieren.

Damit kommen beiden Parteien Beweiserleichterungen zugute. Der Versicherte muss lediglich ein Minimum an Umständen beweisen, die auf eine Entwendung schließen lassen. Der Versicherer muss nicht den vollen Gegenbeweis erbringen, sondern nur Tatsachen beweisen, die mit erheblicher Wahrscheinlichkeit auf die Vortäuschung des Versicherungsfalles schließen lassen, wobei die Beweisanforderungen an den Versicherer höher sind als an den Versicherten.