Unwetter-Schäden-Rechtsanwalt in Ravensburg gibt weitgehende Tipps

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Das Unwetter vom Mai in B-W hat am auch in Oberschwaben schwerste, teilweise auch  existenzbedrohende Schäden bei Privaten an Haus und Hof angerichtet.
Auch die Landwirtschaft ist teilweise schwer getroffen.
Sogar mit Totalausfällen bei der Ernte muss gerechnet werden.

Nun geht es darum, wer welche Schäden in welcher Höhe bezahlt!
Die zuständigen Elementarschadensversicherungen wie Feuerversicherung, Hagelversicherung, Gebäudeversicherung sowie die  Hausratsversicherung wickeln meistens sehr kompetent die Schadensfälle ab.
Die  Versicherungen müssen  selbstverständlich schnellstens vom Schadensfall informiert werden. Es ist dies eine Obliegenheit des Geschädigten gegenüber der Versicherung.  Die Nichtbeachtung dieser vertraglich geschuldeten Verpflichtung kann sogar zum Leistungsausschluss führen.
Bei größeren Schadensfällen ab ca. 10.000 € empfehle ich zusätzlich zu der schnellen telefonischen Info oder über den Versicherungsvertreter zur Beweissicherung ein Fax-Schreiben mit Sendebericht an die Versicherungsgesellschaft selbst!

Es gibt aber auch eine ganze Reihe von Grenzfällen sowie schwierige Problemkreise, die zum Leistungsausschluss der Versicherung führen könnten. So zum Beispiel:

  • Ab wann liegt überhaupt versicherungstechnisch ein Unwetter vor ?
    Schon darüber gibt es verschiedene Auslegungen.
  • Wann ist die Versicherungsgesellschaft von der Sache her überhaupt eintrittspflichtig?
    Beispiel: Sollte durch Hagelschlag oder sonstige Blockaden ein Wasserstau in der Kanalisation eintreten und es schädigt dann deshalb nachfließendes Regenwasser das Gebäude, dann werden zumeist  Schadenersatzleistungen  abgelehnt mit der Begründung, der Schaden sei nicht unmittelbar auf das Unwetter zurückzuführen.
    Dies ist jedoch nur teilweise berechtigt und muss im Einzelfall überprüft werden.
  • Wann und wenn überhaupt muss man sich wieviel Mitverschulden anlasten lassen?Die Alles-oder-Nichts Schadensabwicklung ist durch das neue Versicherungsvertragsgesetz inzwischen abgeschafft.
  • Inwieweit muss die Versicherung für Folgeschäden einstehen?
    Ein häufiger Streitfall.
  • Liegen Obliegenheitsverletzungen vor z. B. Nichtmeldung einer ganz oder teilweisen Betriebsänderung und Risikoerhöhung?
    Hier sind die Versicherungsgesellschaften regelmäßig sehr genau aber liegen durchaus nicht immer richtig!

Es gibt also genug Kleingedrucktes und Stolperfallen, mit denen Versicherungsgesellschaften den wohl erworbenen Versicherungsschutz in Frage stellen können!
Hier ist dann guter Rat und Tat gefragt!

Sollten Sie mit derlei Problemen in der Schadensabwicklung konfrontiert sein, wird es meistens sehr nützlich sein, sich sachkundigen Rechtsrat einzuholen und möglicherweise auch einen in diesen Dingen erfahrenen Sachverständigen einzuschalten. Ein mit diesen Problemen vertrauter  Anwalt kennt die erforderlichen Adressen und Anlaufstellen und weiß professionell was zu tun ist.
Wir helfen Ihnen gerne – überschaubar im Rahmen einer Pauschale für eine Eingangsberatung und damit kalkulierbar.
Rufen Sie unverbindlich an!

Wir sind Rechtsanwälte in Ravensburg und betreuen im Rahmen unserer Anwaltskanzlei seit über 60 Jahren gewissenhaft und qualifiziert sowohl örtlich wie auch regional übergreifend.

Sprechen Sie RA Ferdinand C. Krafft an.

Versicherung zahlt nicht wegen Grobe Fahrlässigkeit!

Erheblich bessere Durchsetzung von Ansprüchen aus dem Versicherungsvertrag nach demn neuen VersicherungsvertragsGesetz.

 

Das neue Versicherungsvertragsgesetz (VVG), das zum 01.01.2008 in Kraft getreten ist, hat erhebliche Neuerungen und Erleichterungen für den Versicherungsnehmer gebracht.

Ab 01.01.2009 gilt das neue VVG für alle Versicherungsverträge, also auch für Altverträge.

Während nach dem alten VVG der Versicherer an seinem Sitz verklagt werden musste, was für den Versicherten oft eine große Entfernung bedeutete, kann nunmehr am Wohnort des Versicherten geklagt werden.

Kernstück des neuen VVG ist der Wegfall des Alles-oder-Nichts-Prinzips. Der Versicherungsnehmer erhält nunmehr auch dann anteiligen Versicherungsschutz, wenn er sich grob fahrlässig verhalten hat.

Bei Lebensversicherungen werden die Versicherungsnehmer angemessen an den mit ihren Prämien erwirtschafteten Überschüssen beteiligt. Der Versicherungsnehmer erhält auch einen Anspruch auf Beteiligung an den stillen Reserven.

Dies sind nur die Wichtigsten Neuerungen im Versicherungsrecht – sprechen Sie uns an, um weitere Informationen speziell für Ihren Fall zu erhalten.

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